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Die Pflege machts!

Hallo ihr Lieben! Das Lensclub24 – Team hofft, dass Ihr gut in das Jahr 2011 gerutscht seit und immer den Durchblick hattet. Wenn nicht, dann einfach weiter fleißig unseren Blog lesen . Mit etwas Verspätung (Weihnachten nimmt einen die Familie doch ziemlich arg in Anspruch   ) kommen hier noch die Tips zum Thema Sport und Pflege der Kontaktlinsen. Wem der vorige Text zu lang war, dem kommen wir natürlich gern entgegen und geben eine kleine Zusammenfassung der passenden Kontaktlinsen zum Sport! Eine sorgfältige Pflege der Kontaktlinsen ist besonders beim  Sport sehr wichtig. Nach Möglichkeit sollten die Linsen bereits eine halbe Stunde vor Beginn sportlicher Aktivitäten eingesetzt werden. Somit kann sich der Tränenhaushalt optimal anpassen. Unmittelbar nach dem Sport sollten die Kontaktlinsen auch wieder entfernt werden. Da es während der körperlichen Bewegung zu einem gesteigerten Stoffwechsel kommt, würde es bei einer Nichtentfernung zu einer zunehmenden Belastung der Hornhaut kommen. Genauso wichtig wie die Pflege ist eine Vor- und Nachkontrolle der Augen. Sporttreibende sollten abhängig von der Sportart zwischen 2 und 4 mal im Jahr eine augenärztliche Kontrolle vornehmen lassen. Also schnell einen Termin beim Arzt holen! Sowohl formstabile (harte) Kontaktlinsen als auch weiche Kontaktlinsen eignen sich bei Sportarten wie Laufen, Radfahren,  Skifahren oder auch Schwimmen. Das hängt natürlich stark davon ab, mit was Ihr euch wohler fühlt. Gerade harte Linsen sind für viele doch eher unangenehm, da sie sich dem Auge nicht so gut anpassen. Daher sollten harte Kontaktlinsen auch nicht bei Kontaktsportarten (dazu gehören Ballsportarten, Boxen etc.) getragen werden. Außerdem empfiehlt sich bei Sportarten wie Schwimmen oder auch Radfahren auf die Tageslinse zurückzugreifen (für detailliertere Infos über die Eigenschaften der Kontaktlinsen einfach noch den vorherigen Blogeintarg lesen) Und hier noch ein Tipp: Schwimmbrille zu zwei Dritteln mit Wasser füllen und aufsetzen. Den Kopf stark nach allen Seiten bewegen und die Augen geöffnet lassen. Gehen die Linsen verloren, sind sie nicht empfehlenswert. Lassen sie sich nach dem Test kaum aus dem Auge entfernen, sind sie bestens zum schwimmen geeignet. 2

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Hart oder weich?

Wer Kontaktlinsen im Sport trägt, hat die Qual der Wahl! Harte oder weiche Kontaktlinsen, das ist hier die Frage! Klar ist- ca. 95 % der Bewegungskoordination werden durch das Sehen kontrolliert und somit eine gute Sicht anabdingbar macht. Doch Kontaktlinse ist nicht gleich Kontaktlinse.  Es gibt grundlegende Ansprüche, die Mann oder Frau je nach Sportart an seine Linsen stellen sollte. Hierzu gehörte eine ausreichende Sauerstoffdurchlässigkeit, die die Hornhaut optimal versorgt. Eine Wärmeabgabe durch die Kontaktlinse sollte genauso gegeben sein, wie die ausreichende Tränenproduktion. Diese garantieren optimalen Sitz und ein gutes Bewegungsverhalten der Linsen. Ebenso wichtig ist die Undurchlässigkeit von UV-Strahlen. Besonders bei Outdooraktivitäten wie Skilaufen oder Radfahren ist dies empfehlenswert. Harte (formstabile) Linsen schwimmen auf dem Tränenfilm. Sie berühren das Auge kaum und fallen somit auch schneller heraus. Bei Kontaktsportarten und in staubiger Umgebung sind sie somit weniger geeignet. Häufig stellt sich auch ein unangenehmes Tragegefühl ein und beim Lidschlag können Irritationen auftreten. Allerdings erfolgt die Versorgung der Hornhautoberfläche über Tränen und Sauerstoff besser und es gibt weniger Probleme mit Lufttrockenheit und chemischen Dämpfen. Daher sind formstabilere Kontaktlinsen bei Sportarten wie Laufen, Radfahren oder Skifahren durchaus überlegenswert Weiche Linsen, am Besten eignen sich Tageslinsen, können selbst  beim Schwimmen kaum verloren gehen. Auch eine staubige Umgebung ist kaum ein Problem. Ein Nachteil ist die etwas schlechtere Versorgung der Augenoberfläche mit Sauerstoff. Außerdem kann es zu einem stärkeren Wärmestau kommen und sie  trocknen in der Regel schneller aus als etwas dickere Linsen. Besonders bei übersäuernden Sportarten (z.B. 1000m-Lauf , Rudern etc.) oder  Ausdauersportarten (Marathon, Triathlon) tritt häufig eine vorübergehende Hornhauttrübung auf, die das Sehvermögen kurzzeitig  einschränken kann. Werden Kontaktlinsen von Wasserspritzern getroffen, können die Linsen durch Chlor oder Keime beschädigt werden und zu einem unangenehmen Tragegefühl führen. Daher empfehlen wir Euch auch, eine Schwimmbrille zu tragen und gleich auf Tageslinsen zurückzugreifen. Nächste Woche gibt es dann Tipps zur Pflege und nochmal eine kleine Auffstellung der Sportarten und den dazu passenden Kontaktlinsen. 2

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Wintersport

Die Piste ruft! Es scheint Menschen zu geben, denen dieses Winter-Wunderland so manchen Spaß bereitet. Mich z.B. schreckt es eher ab, denn ich sehe mich eher am Strand um mir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen! Hach ist das schön… Doch der Sommer ist vorbei. Die warmen Klamotten müssen raus und Wintersportfans stehen bereits in den Startlöchern. Jetzt heißt es Skis und Snowboard wachsen, denn die Piste ruft. Doch wo der Wintersportler durch den Schnee fegt, da ist der Arzt oft nicht weit. Untersuchungen ergaben, dass knapp 80 Prozent aller Skiunfälle auf eine schlechte Sicht zurückzuführen sind. Häufige Ursache ist die fehlende Sehhilfe. Dabei können Kontaktlinsen für den nötigen Durchblick sorgen. Die normale Umgebungshelligkeit beträgt im Durchschnitt rund 10000Lux. Im Schnee oder Hochgebirge kann dieser Wert schnell um das 10fache ansteigen, da dass Gelände ca. 95 Prozent des Lichtes reflektiert. Große Höhe intensiviert diesen Effekt. Selbst bei trübem Wetter darf der Anteil des schädigenden Lichts nicht unterschätzt werden. Hinzu kommt die abnehmende Schutzfunktion der Atmosphäre. Schädliche UV-A und UV-B Strahlung  führen oft zu Sonnenbrand auf der Hornhaut, Schneeblindheit oder Verblitzungen. Ein richtiger Schutz für die Augen ist unabdingbar.  Erste Abhilfe schafft dabei die Skibrille. Doch viele Wintersportler  verzichten deshalb auf eine weitere Sehhilfe.  Dabei  empfehlen sich hier eine Vielzahl von Kontaktlinsen der unterschiedlichsten Hesrsteller. Besonders weiche Kontaktlinsen sind wegen ihres hohen Tragekomforts und ihrer sehr guten Anpassung an das Auge unter der Skibrille ideal. Da der Tag auf der Piste oft lang ist, sollte man auf Kontaktlinsen mit extralangen Tragezeiten und die entsprechenden Nachbenetzungstropfen zurückgreifen. Eine eigenwillige Verlängerung der Tragezeit frei nach dem Motto: Ich lass sie einfach mal ein Tag länger drin, wird nicht empfohlen.  Die Augen können nachhaltig geschädigt werden. 2

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Ü40

Multifokallinsen – Die 40er lassen grüßen Für einige Leute ist es ja schon hart, in den erlauchten Kreis der 40er (Jahre) zu kommen. Da macht sich oft die berühmte Midlife Crisis breit und die Menschen tun die verrücktesten Dinge. Übrigens wunderschön zu sehen in dem oscarprämierten Film American Beauty. Ein leicht depressiver Kevin Spacey erlebt einen kaum noch erhofften Hormonrausch und tut so einiges, um der blonden Schönheit Mena Suvary an die Wäsche zu gehen Doch was haben  die Ü40 mit Kontaktlinsen zu tun? Die Antwort: Meist stellt sich in diesem Lebensabschnitt die Alterssichtigkeit, in Fachkreisen als Presbyopie bezeichnet (wieder ein Wort für euer Vokabelheft ) ein. Statt des Ausgleichs einer Kurz- oder Weitsichtigkeit durch Kontaktlinsen muss nun beides korrigiert werden. Findige Wissenschaftler haben auch dafür eine perfekte Lösung- die Multifokallinsen.  Falls Oma und Opa jetzt sagen: So was gabs zu unseren Zeiten nicht-  dann hergehört: Multifokallinsen gibt es bereits seit 1958 und sind  seit 1982 im alltäglichen Gebrauch. Sie werden sowohl als harte (formstabile) Kontaktlinsen als auch in Form von weichen Linsen (Hydrogellinsen) angeboten. Generell unterscheidet man in diesem Zusammenhang zwischen, Achtung jetzt kommts:  segmentförmigen Bifokallinsen, konzentrischen Multifokallinsen und einer Sonderform, der Monovisionstechnik. Bifokallinsen arbeiten nach einem alternierenden (abwechselnden) System.  Die Kontaktlinsen sind in zwei segmentförmige optische Zonen mit unterschiedlicher Wirkung unterteilt. Die obere optische Zone korrigiert die Kurzsichtigkeit. Schweift der Blick in die Nähe, dann dreht sich  das Auge nach unten. Das Unterlid schiebt die Kontaktlinse hoch und man sieht durch den Nahbereich. Konzentrische Multifokallinsen unterstützen das simultane, also gleichzeitige Sehen. Möglich wird dies durch zwei oder mehrere ringförmige Sehzonen auf der Linse. Der Wissenschaft sei Dank gehen diese Bereiche heute fast fließend ineinander über. Das Auge wählt dann einfach unbewusst zwischen dem Bild in der Nähe oder Ferne. Unter Monovisionstechnik versteht man die etwas gewöhnungsbedürftige Variante, ein Auge für die Fernsicht und das zweite Auge für die Nähe mit Kontaktlinsen auszustatten. Allerdings wird dabei das beidseitige, stereoskopische Sehen beeinträchtigt. 2

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Torisch… – Was?

Wer sich entschließt, Kontaktlinsen zu tragen, sieht sich oft mit der Frage konfrontiert: Welche hättn`s denn gerne? Die Antwort: Na Kontaktlinsen eben! Am liebsten die Weichen…, reicht oft nicht aus. Experten eures Vertrauens, in unserem Fall Alina und ihr Team, wollen es dann schon genauer wissen. Tageslinsen, Monatslinsen, weiche oder harte Linsen? Alles Begriffe, die man vielleicht noch einordnen kann. Doch nun gehts ans Eingemachte! Wie sieht es aus mit den torischen Linsen, Bifokallinsen, Multifokallinsen, Mehrstärkenkontaktlinsen und so weiter und so fort. Für den Durchblick in diesen Fachbegriffen sorgen wir diese Woche. 1. Torische Kontaktlinsen – Die Hornhaut sagt Danke Gemeint ist hier nicht die Hornhaut eurer Füße (die Liebhaber von High Heels wissen, wovon die Rede ist), sondern die Hornhaut eurer Augen (im Fachjargon als Cornea bekannt). Torische Linsen dienen dazu, die Verkrümmung der Hornhaut auszugleichen. Diese Fehlsichtigkeit gibt es in verschiedenen Ausprägungen. In den meisten Fällen sind die Achsen der Hornhaut verkrümmt (sie bilden ein Ellipsoid) und es kann kein scharfes Bild auf der Netzthaut erzeugt werden. Bei einem leichten Astigmatismus (wieder ein Fachbegriff zum Angeben) reichen schon harte Kontaktlinsen. Diese passen sich der Oberfläche der Hornhaut nicht so stark an. Kleine Unebenheiten zwischen Kontaktlinse und Hornhaut werden so durch die Tränenflüssigkeit ausgeglichen. Ist die Hornhautverkrümmung stärker, benötigt ihr die torischen (weichen) Kontaktlinsen. Torische Kontaktlinsen gleichen auch die weit verbreitete Kurz- oder Weitsichtigkeit aus. Achtung: Beide gleichzeitig, also Kurz- und Weitsichtigkeit (Alterssichtigkeit), können nicht ausgeglichen werden. Wichtig: Um eine stärkere Hornhautverkrümmung auszugleichen, muss die weiche Linse exakt sitzen. Bei der Herstellung müssen ua. genaue Dioptriewerte und die Werte für Achse und Zylinder berücksichtigt werden. Scheut also bitte nicht den Gang zum Optiker oder Augenarzt. Wer in Halle oder Umgebung wohnt, kann direkt zur Kontaktlinsen-Lounge in der Kleinen Ullrichstraße 37 kommen 1

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