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Ü40

Multifokallinsen – Die 40er lassen grüßen Für einige Leute ist es ja schon hart, in den erlauchten Kreis der 40er (Jahre) zu kommen. Da macht sich oft die berühmte Midlife Crisis breit und die Menschen tun die verrücktesten Dinge. Übrigens wunderschön zu sehen in dem oscarprämierten Film American Beauty. Ein leicht depressiver Kevin Spacey erlebt einen kaum noch erhofften Hormonrausch und tut so einiges, um der blonden Schönheit Mena Suvary an die Wäsche zu gehen Doch was haben  die Ü40 mit Kontaktlinsen zu tun? Die Antwort: Meist stellt sich in diesem Lebensabschnitt die Alterssichtigkeit, in Fachkreisen als Presbyopie bezeichnet (wieder ein Wort für euer Vokabelheft ) ein. Statt des Ausgleichs einer Kurz- oder Weitsichtigkeit durch Kontaktlinsen muss nun beides korrigiert werden. Findige Wissenschaftler haben auch dafür eine perfekte Lösung- die Multifokallinsen.  Falls Oma und Opa jetzt sagen: So was gabs zu unseren Zeiten nicht-  dann hergehört: Multifokallinsen gibt es bereits seit 1958 und sind  seit 1982 im alltäglichen Gebrauch. Sie werden sowohl als harte (formstabile) Kontaktlinsen als auch in Form von weichen Linsen (Hydrogellinsen) angeboten. Generell unterscheidet man in diesem Zusammenhang zwischen, Achtung jetzt kommts:  segmentförmigen Bifokallinsen, konzentrischen Multifokallinsen und einer Sonderform, der Monovisionstechnik. Bifokallinsen arbeiten nach einem alternierenden (abwechselnden) System.  Die Kontaktlinsen sind in zwei segmentförmige optische Zonen mit unterschiedlicher Wirkung unterteilt. Die obere optische Zone korrigiert die Kurzsichtigkeit. Schweift der Blick in die Nähe, dann dreht sich  das Auge nach unten. Das Unterlid schiebt die Kontaktlinse hoch und man sieht durch den Nahbereich. Konzentrische Multifokallinsen unterstützen das simultane, also gleichzeitige Sehen. Möglich wird dies durch zwei oder mehrere ringförmige Sehzonen auf der Linse. Der Wissenschaft sei Dank gehen diese Bereiche heute fast fließend ineinander über. Das Auge wählt dann einfach unbewusst zwischen dem Bild in der Nähe oder Ferne. Unter Monovisionstechnik versteht man die etwas gewöhnungsbedürftige Variante, ein Auge für die Fernsicht und das zweite Auge für die Nähe mit Kontaktlinsen auszustatten. Allerdings wird dabei das beidseitige, stereoskopische Sehen beeinträchtigt. 2

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