Der Tränenfilm – Wunder der Natur

Fast jeder hat sie schonmal vergossen: Tränen. Auch der Begriff Tränenfilm ist vielen Trägern von Kontaktlinsen schon mal untergekommen. Dieses ausgeklügelte System von Mutter Natur ist wichtig für unbeschwertes Tragen von Linsen. Daher wollen wir euch dessen Funktionsweise nicht vorenthalten.

Auf eurem Tränenfilm schwimmen die Linsen. Dieser Film besteht aus der Tränenflüssigkeit, der das vordere Auge (genauer den vorderen Augapfel) bedeckt.  Drei Schichten des Tränenfilms (er wird in den Tränendrüsen produziert), nämlich die Fettschicht, die wässrige Schicht und die Schleimschicht, erfüllen eine Reihe von Funktionen. Natürlich schützt er das Auge vor dem Austrocknen (genauer die Binde- und Hornhaut). Er ist eine Art Schmiermittel für das Augenlid, das sonst ungepuffert über das Auge reiben würde. Er spült außerdem Fremdkörper heraus, trägt Abwehrzellen in sich, die Infektionen verhindern sollen, unterstützt den Stoffwechsel (Sauerstoffaustausch) und versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen. Die Tränen laufen über eure Augenwinkel und Tränenwege und rinnen dann in die Nasenhöhlen ab.

Störungen der Tränenproduktion oder die Veränderung der Zusammensetzung können zu einem unangenehmen Brennen, Tränen oder Trockenheitsgefühl führen. Hierfür gibt es verschiedenste Ursachen, von denen wir ein paar für euch zusammengestellt haben.

  1. Umwelteinflüsse wie trockene oder verrauchte Luft, Klimaanlagen, Rückstände von Kosmetika oder Cremes und auch das Ozon
  2. Langes Starren auf den PC, da oft das Blinzeln vergessen wird (genauere Infos zum Arbeiten am PC im Post „Kontaktlinsen und Computer – Eine unmögliche Symbiose?)
  3. Chronische Erkrankungen wie Allergien oder Neurodermitis
  4. Regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie Adrenalin, Antihistaminika oder auch Antibabypille können zu einer verminderten Tränenbildung führen
  5. Ein Mangel an Vitaminen wie z.B. Vitamin A, der häufig im Alter vorkommt und durch eine ausgewogene Ernährung (Milch, Gemüse) ausgeglichen werden kann. Auch ein Mangel an Zink ( zu finden in Fleisch, Milchprodukten, Schalentieren oder Fleisch) und Kalium (enthalten in Getreide, Gemüse und diversen Früchten) kann zu Störungen des Tränenfilms führen.
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Schleier auf den Linsen – Die Ursachen

Vielen von Euch werden sie schon einmal begegnet sein – Schleier (auch Nebelsehen genannt), die sich plötzlich über die Kontaktlinsen legen und ein klares Sehen unmöglich machen. Dieser Effekt kann auch eintreten, obwohl man schon seit Jahren Träger von Kontaktlinsen ist. Ein paar mögliche Ursachen für das Nebelsehen haben wir für Euch zusammengefasst.

Ablagerungen

Eine der häufigsten Ursachen für eine Schleierbildung ist eine verschmutzte Oberfläche der Linsen. Häufig kommen hierfür Handcremes, cremige Handseifen oder rückfettende Seifen in Frage. Achtet einfach drauf, welche Seife oder Creme Ihr nutzt, bevor Ihr die Kontaktlinsen einsetzt. Eine gute Alternative sind z.B. antibakterielle Waschgels. Auch das falsche auftragen von Make Up oder die Nutzung von Haarsprays kann schuld sein (Tipps dazu im Blogbeitrag „Schau mir in die Augen Kleines“ http://bit.ly/hzXOE4)

Nachbenetzungstropfen

Bei trockenen Augen (z.B. durch Klimaanlagen oder das lange arbeiten am Computer) helfen Nachbenetzungstropfen besonders gut. Doch auch diese kleinen Helferlein können zu einer Schleierbildung führen. Daher solltet Ihr unbedingt daruf achten, dass der Hyaluron-Anteil der Tropfen unter 0,18 Prozent liegt.

Pflegemittel

Wenn Ihr den hohen Tragekomfort Eurer Linsen erhalten wollt, dann ist die richtige Pflege der Kontaktlinsen ein absolutes Muss. Doch nicht jedes Pflegemittel ist für jeden Typ Linse geeignet. Wollt Ihr also z.B. das Pflegemittel wechseln, lest vorher die Gebrauchsanweisung oder fragt einfach Euren Spezialisten für Kontaktlinsen, wie z.B. Alina und ihr Team.

Tragezeiten

Immer wieder weisen wir Euch darauf hin, dass die vorgeschriebende Tragezeit der Linsen nicht überschritten werden soll. Neben diversen Schäden an der Hornhaut ist auch das Nebelsehen eine Folge zu langer Tragezeite. Grund: Im Laufe der Zeit verändert sich natürlich die glatte Oberfläche. Verschleißerscheinungen treten ein, die z.B. zu einer mangelnden Benetzung der Linsen oder einer fehlerhaften Streuung des Lichts führen können, die dann als Schleier wahrgenommen werden.

Unverträglichkeit

Auch wenn man bereits seit vielen Jahren auf das gleiche Produkt zurückgreift, kann sich eine plötzliche Unverträglichkeit einstellen. Ursache dafür können Umwelteinflüsse sein. Bei Frauen kann dies z.B. während der Schwangerschaft oder der Einnahme einer neuen Anti-Baby-Pille auftreten. Ein Symptom dieser Unverträglichkeit kann die Bildung von Schleiern sein. Der Wechsel zu anderen Kontaktlinsen kann also das Problem bereits beseitigen.

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Nachtlinsen – Gesundes Sehen über Nacht

Viele Menschen mit einer Sehschwäche fühlen sich mit einer Brille unwohl, empfinden sie als störend oder fühlen sich einfach unattraktiv. Natürlich raten wir dann zur Alternative Kontaktlinsen. Aber auch die können zu Unverträglichkeiten führen oder werden als störend empfunden. Der einzige Ausweg scheint nun eine Laser-OP. Was viele nicht wissen: Es gibt noch einen zweiten Weg – die Nachlinsen oder auch Orthkeratologie- bzw. Ortho-K-Linsen genannt. Sie werden über Nacht getragen, um am Tag auf jegliche Sehhilfen zu verzichten.

Wer kann sie tragen?

Seit fast 30 Jahren kommen die Linsen besonders in den USA zum Einsatz und ihre Wirkung und Beschaffenheit hat sich natürlich weiterentwickelt. Trotzdem können die Ortho-K-Linsen nur bestimmte Sehschwächen temporär beseitigen. Bei schwacher Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit bis ca. -5.00 Dioptrien und einer leichten Hornhautverkrümmung ist eine Korrektur möglich. Bei folgenden Fehlsichtigkeiten ist ein Einsatz der Nachtlinsen nicht möglich: Starker Kurzsichtigkeit, enormer Weitsichtigkeit, Erkrankungen der Hornhaut wie z.B. der Keratokunus (Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut) und bei Veränderungen der Augenform, sowie stark trockenen Augen und Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes.

Wie wirken die Nachtlinsen?

Wie ihr Name schon sagt, werden diese harten (formstabilen) Kontaktlinsen über Nacht während des Schlafes getragen. Durch eine besondere Rückflächengeometrie bringen sie die Hornhaut temporär in eine andere Form. Somit kann die Fehlsichtigkeit zeitweise (bis zu 16 Stunden nach entfernen der Linsen) behoben werden. Möglich ist dies durch die Rückfront der Ortho-K-Linsen. Wie „normale“ Kontaktlinsen liegen auch sie parallel zur Hornhaut auf. Allerdings gibt es im Zentrum und im Randbereich der Nachtlinsen Hohlräume, die in einem genau abgemessen Abstand zur Hornhaut liegen. Es wird behutsam Druck auf die Vorderschicht der flexiblen Hornhaut ausgeübt und die Hohlräume der Kontaktlinsen werden aufgefüllt. Das Zentrum der Hornhaut wird dadurch flacher (bis zu 30 Mikrometer ) und eine „normale“ Bündelung und Brechung der Lichtstrahlen auf der Netzhaut kann erzielt werden. Ein positiver Effekt kann sich bereits nach der ersten Nacht einstellen. Allerdings ist gerade in der Anfangszeit mit leichten Schwankungen der Sehstärke zu rechnen und man sollte nicht auf die Mitführung einer Brille etc. verzichten. Eine vollständige Beseitigung der Fehlsichtigkeit (natürlich nur bis zu 16h am Tag) stellt sich nach etwa drei bis fünf Nächten Tragezeit ein. Die auftretenden Sehschwankungen hören nach ca. zwei bis vier Wochen auf.

Achtung: Wie auch bei anderen Kontaktlinsen müssen die Ortho-K-Linsen von einem Profi angepasst werden. Außerdem sind gerade in der ersten Zeit fast wöchentliche Kotrollen nötig.

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Wenn Kontaktlinsen wandern

Ein Mythos, der sich noch immer hartnäckig hält: Die Kontaktlinsen sind hinter die Augäpfel gerutscht und verschwinden in den Weiten Eures Gehirns! Lasst Euch gesagt sein: Das ist totaler Blödsinn und anatomisch gesehen unmöglich. Grund: Das Auge wird durch die Bindehaut begrenzt, die wie eine Barriere fungiert und den Rest abschottet.

ABER: Eure Linsen können unter dem Oberlid landen. Das ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl, sondern fordert oft Geschick, um die Kontaktlinse von da wieder hervorzuholen.

Tipps und Tricks

Es gibt gleich mehrere Methoden, mit denen Ihr Eure Linsen wieder zum Vorschein bringen könnt. Wir haben Euch die besten zusammengestellt.

Methode1: Träufelt Euch ausreichend Nachbenetzungstropfen oder Pflegemittellösung (Achtung, Warnhinweise zwecks Verträglichkeit beachten! ) in Euer Auge. Bitte verzichtet auf  Wasser! Jetzt schließt Ihr das Auge und reibt die Kontaktlinse, die unter dem Oberlid sitzt, Richtung Nasenspitze. Wenn Ihr das Auge wieder öffnet, müsstet Ihr sie ganz einfach entfernen können.

Methode 2: Auch hier tropft Ihr Nachbenetzungstropfen oder Pflegemittellösung in Euer Auge. Jetzt richtet Ihr den Blick so weit wie möglich nach unten, ohne dabei den Kopf zu bewegen. Lasst das Auge offen und übt nun leichten Druck auf das Oberlid aus. Somit haltet Ihr die Kontaktlinse fest und könnt nun den Blick nach oben richten. Löst den Finger vom Oberlid und schaut wieder nach unten. Mit dieser Bewegung (die Ihr auch mehrmals hintereinander machen könnt) rutscht die Linse wieder in die richtige Position.

Methode 3: Stellt Euch vor den Spiegel und legt den Kopf in den Nacken. Jetzt seht mit den Augen soweit wie möglich nach unten. Nun schiebt Ihr das Oberlid nach hinten und habt damit eine gute Sicht auf den Augapfel. So könnt Ihr Eure Linse mit zwei Fingerkuppen besser entfernen.

Sollte keine der Methoden helfen und die Kontaktlinse bleibt weiter unter dem Oberlid verschwunden, dann könnt Ihr so auch schlafen gehen. Spätestens am nächsten Morgen sitzen die Linsen wieder an Ort und Stelle.

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Farbsehschwäche und Legasthenie – Chromagen Linsen helfen

Über 11 Millionen Menschen können Farben wie ein knalliges Rot nur in Grautönen wahrnehmbar. Besonders Männer sind davon betroffen. Immerhin noch rund  5% der Deutschen leiden unter Legasthenie und haben Probleme, Buchstaben richtig zu erkennen. Eine bahnbrechende Erfindung, die den Alltag dieser Menschen angenehmer machen, sind Chromagen-Kontaktlinsen der Firma MPG&E.

Was ist eine Farbsehschwäche?

Unter dieser Sehschwäche, die weiterhin als  „Rot-Grün-Sehschwäche“ bekannt ist, leiden besonders Männer (9% und nur 0,5% der Frauen). Der Grund dafür liegt in den Genen. Die Störung wir nämlich rezessiv (bedeutet soviel wie „zurücktretend „ oder „nicht in Erscheinung tretend“) durch das x-Chromosom vererbt. Da Frauen zwei  x-Chromosome besitzen, tritt die Krankheit meist nicht in Erscheinung. Männer aber besitzen (neben dem y-Chromosom) nur ein x-Chromosom und so kann die Sehschwäche zum Tragen kommen. Die Folge ist das Sehen von Grautönen statt Farben oder die fehlende Fähigkeit, Farbunterschiede wahrnehmen zu können.

Was ist Legasthenie?

Rund 5% der Deutschen leiden an Legasthenie, auch bekannt als Lese-Rechtschreib-Schwäche. Sie tritt in unterschiedlichen Formen auf und zeichnet sich besonders durch die fehlende Gabe aus, Sprache und Schrift richtig zu verarbeiten (sowohl visuell als auch audititiv). Ein häufiges Symptom sind das Tanzen oder Flimmern von Buchstaben oder ganzen Sätzen.

Die Hilfe: Chromagen – Kontaktlinsen

1996 in England am Clatterbridge Augenspital im englischen Wirral entwickelt und erprobt, haben Chromagen-Linsen eine erstaunliche Wirkung gezeigt, die auch in Studien bewiesen wurde. Seit vielen Jahren werden die medizinischen Linsen in 20 Ländern wie der Schweiz, Australien, Frankreich und den USA eingesetzt. Seit kurzem werden die Linsen nun auch in Deutschland angeboten. Wichtig: Durch Chromagen-Linsen können Legasthenie oder eine Farbsehstörung nicht geheilt werden, aber die Symptome gelindert werden. Bei den Kontaktlinsen handelt es sich um normale, weiche Hydrogellinsen, die auch eine Kurz- oder Weitsichtigkeit behandeln. Als Pflegemittel zur Reinigung und Desinfektion kommen einfache Peroxidsysteme zum Einsatz. Durch ihre Filterwirkung können sie wie farbige Linsen das Sehen bei Nacht oder Dämmerung beeinflussen.

Wirkungsweise

Die Linsen haben einen Farbfilter (Haploskopfilter), der nur eine spezielle Wellenlänge des Lichtes durch den Pupillenbereich lässt und somit die Wahrnehmung von Farben verbessert. Möglich ist dies durch eine individuelle Anpassung der Linsen. Aus 26 unterschiedlichen Farbtönungen wählt der Augenarzt gemeinsam mit dem Patienten die pasende Tönung aus. Als Hilfe dient dabei der Vorher-Nachher-Vergleich der Farbwahrnehmung. Die spezifische Wirkung der Chromagen-Kontaktlinsen unterscheidet sich bei Menschen mit einer Farbsehschwäche und Legasthenikern und kann überraschenderweise bis heute nicht wirklich erklärt werden.

Mediziner nehmen an, dass bei der Farbsehschwäche die Farbfilter Stäbchen und Zapfen der Augen stimulieren. Die Wirkung fehlender Farbpigmente wird ausgeglichen. So kann der Patient statt 2000 bis zu 6000 Farben und Schattierungen wahrnehmen und die Farben heller und klarer sehen.

Bei einem Legastehniker helfen die Linsen dagegen besonders, die visiuellen Symptome der Krankheit abzuschwächen. Wissenschaftler vermuten, dass besonders das Zusammenspiel der Sehbahnen optimiert wird. Sehreize, die von den Sehnerven an das Gehirn zur Verarbeitung weitergeleitet werden, kommen nun nicht mehr zeitlich versetzt an. Durch die Chromagen-Linsen wird die Weiterleitung der Reize harmonisiert. Diese können dann synchron vom Gehirn verarbeitet werden.

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Kontaktlinsen und Schwangerschaft – Geht das?

Nach einer Schwangerschaft ändert sich das Leben komplett. Plötzlich gibt es einen kleinen Menschen, der rund um die Uhr versorgt und geliebt werden möchte. Doch auch bereits während der Schwangerschaft (besonders bei der ersten) und der folgenden Stillzeit gibt es viele Veränderungen des weiblichen Körpers. Grund dafür sind die hormonellen Veränderungen, die auch den Tragekomfort von Kontaktlinsen beeinflussen können. Natürlich reagiert jede werdende Mutter anders auf die Umstellung Ihres Hormonhausalts. Daher empfehlen wir Euch: Keine Panik – beobachtet Euch und die Reaktionen Eures Körpers.

Mögliche Ursachen

Folgende Reaktionen des Körpers können zu einem schlechteren Tragekomfort führen.

1. Wassereinlagerungen können zur Bildung von Ödemen (Schwellungen des Gewebes) führen. Nicht nur die Gelenke (z.B. an Füßen und Fingern) schwellen an. Besonders am Abend sind auch die Augenlider betroffen. Die entstehende Schwere lässt oft das Gefühl aufkommen, die Linsen würden sich verschieben.

2. Die Hornhaut kann sich ebenfalls verändern. Auch bedingt durch die Wassereinlagerungen kann es zur einer leichten Vergrößerung oder Krümmung der Hornhaut kommen. Somit haben Eure Kontaktlinsen natürlich nicht mehr den idealen Sitz. Mit der veränderten Hornhaut und besonders nach dem längeren Tragen der Linsen kann sich auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit einstellen.

3. Auch die Tränenflüssigkeit kann sich während Eurer Schwangerschaft verändern. Zum einen kann sich die Zusammensetzung verändern. Zum anderen (besonders am Ende der Schwangerschaft) kann die Menge der gebildeten Tränenflüssigkeit abnehmen. Da die Linsen sonst auf dem Tränenfilm schwimmen, kann es auch hier zu einem verminderten Tragekomfort kommen. Hilfreich sind natürlich Linsen mit einem extra Feuchtigkeitsspeicher (z.B die Focus Dailies Aqua Comfort).

Hat man die Schwangerschaft erst einmal hinter sich gebracht, nehmen die Symptome ziemlich schnell ab. Nach dem Ende der Stillzeit verschwinden sie dann meist ganz.

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Kinder und Kontaktlinsen – Geht das?

Laut einer Studie des Allensbach Instituts tragen 1,6 Millionen Kinder in Deutschland eine Brille. Die Tendenz zur Sehhilfe nimmt außerdem weiter zu. Doch Brillen und Kinder – das kann oft schwierig werden. Brillen schränken die Bewegungsfreiheit beim Sport oder Spielen ein und führen zu Verunsicherung. Sie verändern das äußerliche Erscheinungsbild und können Anlass für böse Hänseleien werden (Welcher Brillenträger wurde nicht Vierauge o.ä. genannt). Außerdem ergibt sich ein anderes Bild des Sehens. So verkleinern Gläser, die der Kurzsichtigkeit vorbeugen sollen, die Abbildungen eines Bildes auf der Netzhaut. Brillengläser, die Weitsichtigkeit korrigieren , vergrößeren das Gesehene.

Alternative:  Kontaktlinsen

Generell können Kontaktlinsen von Kindern bereits im Alter von sechs Jahren getragen werden. Bei schweren Sehfehlern, die mit der Brille nicht zu regulieren sind, werden Kontaktlinsen sogar schon bei Babys eingesetzt. Wirklich interessant wird es für viele Kids ab einem Alter von zehn Jahren, da dann der Wille zum Tragen der Linsen oft stärker ist. Natürlich gilt hier wie bei Erwachsenen auch: Der erste Gang führt zum Augenarzt oder Eurem Spezialisten für Kontaktlinsen. Die Linsen müssen exakt angepasst werden (Durchmesser der Pupillen, Beschaffenheit des Tränenfilms,  Radien und Größe der Hornhaut etc.) und eventuelle Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden. Auch ein Probetragen ist angebracht.

Art der Kontaktlinsen, Handhabung und Kontrolluntersuchungen

Wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch bei Kontaktlinsen: Übung macht den Meister. Neben dem richtigen Einsetzen der Linse (siehe dazu unser Video oder Post im Blog) darf natürlich auch die Pflege nicht vernachlässigt werden. Dies steigert den Tragekomfort, die Langlebigkeit der Kontaktlinsen und beugt evtl. Symptomen wie Ablagerungen vor (auch zum Thema Pflege und Symptome gibt es zahlreiche Tipps im Blog).

Gerade am Anfang sollten Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hat sich ein geregelter Ablauf eingestellt, sind Kinder bestens in der Lage, mit der neuen Sehhilfe allein umzugehen. Treten doch mal kleine Fehler auf, dann überstehen dies harte Kontaktlinsen am Besten. Allerdings braucht es hier eine längere Gewöhnungsphase (etwa vier Wochen, danach sollte es keine Probleme mehr geben) und tränende oder gereizte Augen können schneller auftreten. Eine Kontrolle durch den Spezialisten sollte zwei Mal im Jahr erfolgen  . Eine echte Alternative, weil nach dem ersten Einsetzen meist kaum noch spürbar, sind weiche Linsen. Allerdings sollte die Kontrolle durch einen Spezialisten alle drei Monate erfolgen .

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Wissenswertes über Farb- und Motivlinsen

Anfangs als Modeerscheinung abgetan, haben farbige Kontaktlinsen oder Motivlinsen (auch Crazy Linsen) einen wahren Siegeszug angetreten. Die Kontaktlinsen sind nicht nur der Hingucker auf Partys  sondern auch im Alltag schätzen viele von Euch die kleinen Fabexplosionen. Egal ob in Zimt, Azurblau, Katzengrün oder mit Dollarzeichen – Die Farb- und Motivlinsen gibt es in verschiedensten Ausführungen.

Allgemeines

Farblinsen sind nicht nur Leuten mit einer Sehschwäche vorbehalten. Da es die Kontaktlinsen auch ohne Sehstärke gibt, kann jeder seiner natürlichen Augenfarbe neuen Glanz verleihen. Sie sind von leicht getönt bis stark coloriert erhältlich. Leichte Tönungen eignen sich am Besten bei hellen Augenfarben. Wollt Ihr Eure dunkelbraunen Augen in Grün erstrahlen lassen, müsst Ihr zu einer starken Coloration greifen. Wie alle Kontaktlinsen brauchen auch Farblinsen eine intensive Pflege, um z.B. Infektionen zu vermeiden. Sollen sie nicht nur ein Partygag sein, dann müsst Ihr sie vom Optiker anpassen lassen. Generell sollte die Tönung dabei nicht mehr als 25 Prozent des Lichts absorbieren. Farbliche Linsen sind in erster Linie eine Art Accesoire und werden daher nicht von den Krankenkassen mitfinanziert. Eine Ausnahme gibt es bei medizinischen Zwecken, wenn z.B. Hornhautvernarbungen kaschiert werden.

Farbverstärkende Linsen

Diese Linsen sorgen für ein natürliches Farbbild. Sie sollen besonders Eure eigene Augenfarbe noch besser zur Geltung bringen oder einen kleinen Effekt hineinzaubern. Möglich wird dies durch einen ringförmigen Farbfilter oder Irisring, der den Blick noch intensiviert. Je nach der natürlichen Farbe Eurer Augen ist die Wirkung oft unterschiedlich. Alo am Besten vorher mal beim Optiker testen (z.B. in der Kontaktlinsenlouge von Lensclub24 in Halle). Anbieter dieser  Linsen ist z.B. Ciba Vision mit seiner Reihe Freshlook Dimensions in Tönen wie Caribbean Aqua, Pacific Blue und Sea Green. Die Monatslinsen dürfen maximal 8 Stunden am Tag getragen werden. Das Tolle: Sie können auch bei einer nächtlichen Autofahrt getragen werden.

Farbverändernde Linsen

Diese Kontaktlinsen können Eure natürliche Augenfarbe komplett verändern. Grund dafür ist die intensive Farbbeschichtung der Linsen, die kein Licht durch die Kontaktlinsen lässt. Bei Marken wie den Freshlook Colorblends von Ciba Vision wird die eigene Iris durch sanfte Farbübergänge verändert. So ist der kleine „Schwindel“ kaum sichtbar.  Die Colorblends (Monatslinsen) sind ebenfalls bis zu 8 Stunden am Tag tragbar und bieten auch bei Nachtfahrten eine gute Sicht.

Motivlinsen oder Crazylinsen

Auch Funlinsen genannt, führen diese Kontaktlinsen zu einer kompletten Veränderung der Pupillen. Egal ob Katzenaugen, weiße Linsen alá Twighlight oder lustige Motive wie Dollarzeichen – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Allerdings sind diese Art Kontaktlinsen eher ungeeignet für den täglichen Gebrauch, da sie das Sichtfeld einschränken. Daher sind sie auch nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Wer seinen Augen trotzdem einen dauerhaften Effekt verpassen möchte, für den gibt es die Motivlinsen auch als Monatslinsen, z.B. die Crazy Lenses von Cooper Vision .

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Kontaktlinsen und Computer – Eine unmögliche Symbiose?

Laut einer aktuellen Studie von Forsa nutzen 79 Prozent der Deutschen täglich den Computer. Egal ob privat oder auch am Arbeitsplatz: Die tägliche Zeit, die wir am Computer aufbringen, nimmt zu. Doch dies kann besonders für Augen eine ziemlich anstrengende Angelegenheit werden. Wie Ihr auch als Kontaktlinsenträger entspannt am PC arbeiten könnt, verraten wir Euch hier.

Die Probleme

Ein zu langes Verharren am Computer macht sich durch vielerlei Symptome bemerkbar. Dazu gehören: Trockene und gereizte Augen, Müdigkeit, eine verschwommene Sicht, rote Augen, eine verstärkte Lichtempfindlichkeit sowie Kopf-, Schulter- und Nackenchmerzen. Grund dafür ist die Darstellung der Buchstaben auf dem Bildschirm. Diese haben meist einen schlechteren Kontrast und verschwimmende Ränder – Eine stressige Angelegenheit für die Augen.

Zwinkern

Euer Körper hat natürlich eine eigene Schutzfunktion, um die Augen feucht und sauber zu halten: Das Zwinkern. Durch diesen Reflex (wir tun es ungefähr aller 5 Sekunden) wird die Tränenflüssigkeit optimal verteilt und soll z.B. vor Reizungen durch verschiedene Fremdkörper schützen. Durch das Starren auf den Computer vermindert sich die Zahl des Zwinkerns extrem. Tragt Ihr dann noch Kontaktlinsen, ist das fehlende Zwinkern noch deutlicher spürbar. Normale Linsen trocknen aus und und es stellt sich ein schlechteres Tragegefühl ein.

Die Lösung

Zuallererst einmal sollte Ihr auf die richtigen Kontaktlinsen setzen. Ideal sind Linsen mit einem ausgeprägten Feuchtigkeitsdepot, das sie nach und nach abgeben. Zu empfehlen sind z.B. die Acuvue Oasys oder die Acuvue Advance von Johnson&Johnson.

Ein weiterer Faktor ist das einfallende Licht. Habt Ihr auf Arbeit einen schicken Fensterplatz  ergattert, dann solltet Ihr seitlich davon sitzen. Direkte Lichteinstrahlung am PC belastet die Augen durch den großen Helligkeitsunterschied zwischen Bildschirm und der Fläche dahinter. Natürlich kann auch ein Rollo oder eine Jalousie Abhilfe schaffen.

Einen weiteren Pluspunkt bringt die korrekte Ausrichtung Eures Monitors. Natürlich spielen verschiedene Faktoren wie die Körpergröße, Eure Sehschwäche und die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes eine Rolle. Doch allgemein gilt: Wenn Ihr geradeaus seht, dann sollte Euer Blick genau über den Bildschirmrand reichen. Blickt Ihr auf den Monitor, dann solte der Blick nach unten gehen. Für diejenigen, die es genau wissen wollen: Die Spanne zwischen der Mitte Eures Bildschirms und dem Geradeaus-Blick sollte 13-23cm betragen. Der Abstand zwischen Augen und Computer sollte ca. eine Armlänge betragen.

Ein letzter Tipp zur Erholung Eurer Augen ist die 20/20/20-Regel. Alle 20 Minuten solltet ihr für 20 Sekunden eine Pause einlegen. Danach fixiert ihr Punkt, die 20 Fuß (6 Meter) entfernt liegen und lasst den Blick wandern.

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Sommer, Sonne , Sonnenschein – UV- Schutz in Kontaktlinsen

Die Sonne lacht und Ihr seid wieder öfters draußen unterwegs und geht verschiedenen Freizeitaktivitäten nach. Ein ständiger Begleiter ist die UV – Strahlung. Warum Ihr Euch vor dieser schützen solltet und wie Kontaktlinsen helfen, wollen wir Euch in diesem Beitrag erklären.

UV-Strahlung

Die Ultraviolettstrahlung (heißt übersetzt ungefähr „jenseits von Violett“) ist eine unsichtbare, natürliche elektromagnetische Strahlung. Sie ist ein Produkt der Sonnenstrahlen und unterteilt sich in drei Arten: Die UV-A-, UV-B- und UV-C – Strahlung. Die agressive UV-C-Strahlung erreicht kaum die Erde, da sie vorher von der Ozonschicht gefiltert wird (hoffen wir also, dass es die Ozonschicht noch eine ganze Weile gibt). Nur größere Mengen UV-A-Strahlung, dass besonders für eine kurzfristige Bräune der Haut verantwortlich ist, und geringe Mengen der UV-B-Strahlung, welche die Produktion des wichtigen Vitamin D3 im Körper anregt, erreichen die Erde. Wichtig: Auch wenn die Sonne nicht immer zu sehen ist, erreichen UV-A- und UV-B-Strahlung ständig die Erdoberfläche. Am stärksten betroffen sind die Augen im Frühjahr, im Sommer (besonders am Morgen und Nachmittag) und am Äuqator.

Wirkung auf unser Auge und Schutz

UV-Strahlung dringt durch unsere Hornhaut ins Auge. Im schlimmsten Fall kann sie Entzündungen der Bindehaut und Hornhaut auslösen oder zu kleinen Bildausfällen führen (bemerkbar an schwarzen Flecken, die ihr plötzlich seht). Nach neuesten Studien ist sie außerdem ein Auslöser für den grauen Star, der bekanntlich zur Erblindung führen kann.

Natürlich hat Mutter Natur an einen natürlichen Schutz wie Wimpern, Augenbrauen und Augenlider gedacht. Auch das Blinzeln oder Zusammenkneifen bei grellem Licht ist eine solche Schutzfunktion. Doch das reicht heute oft nicht mehr aus. Gerade Kontaktlinsenträger sollten nicht auf Linsen mit einem integrierten UV-Blocker verzichten. Diese schützen die Hornhaut, die zentrale Netzhaut und die Augenlinse. So kann eine Kontaktlinse im Durchschnitt bis zu 80% der UV-A-Strahlung und über 90% der UV-B-Strahlung erfolgreich blocken. Doch Achtung: Sie schützt nicht die äußerst empfindliche Bindehaut und auch deckt auch nicht den kompletten Bereich des Auges ab. Daher solltet Ihr keinenfalls auf eine zusätzliche Sonnenbrille verzichten.

Johnson&Johnson

Sehr hohen Wert auf den wichtigen UV-Schutz in Kontaktlinsen legt der Hersteller Johnson&Johnson. Alle Acuvue – Produkte des Markenherstellers sind daher mit dem Strahlen-Blocker ausgestattet. Die „American Optometric Association“ (kurz AOA) hat für die Acuvue Produkte deshalb auch das höchste Siegel für Kontaktlinsen, die Klasse 1 im UV-Schutz, vergeben.  Das bedeutet, dass die Linsen 99 % der UV-B-Strahlen und 90 % der UV-A- Strahlen absorbieren.

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