Keine Angst vor miesem Wetter

Wahre Optimisten trotzem jedem Wetter eine gute Seite ab. Aber eigentlich gibt es auch für alle anderen überzeugende Gründe, nach draußen zu gehen: Im Winter ist die Versorgung mit Vitamin D besonders wichtig, denn das lebensotwendige Vitamin bildet der Körper fast ausschließlich mithilfe von Sonnenlicht. Um Knochen, Herz und Kreislauf zu stärken, reichen schon 20 Minuten tägliche Bewegung an der frischen Luft. Kein Problem bei dem Angebot an wetterfesten und warmen Outdoorjacken, Skihosen und schicken Moonboots!

Wenn es auch noch schneit, dann kommt hier das ultimative Rezept gegen Winterdepression: Den Schlitten auspacken und auf zum nächsten Rodelberg. Das Alter ist dabei völlig nebensächlich. Nach einer halben Stunde Rodelvergnügen fühlt man sich garantiert zehn Jahre jünger!

Damit die Brille nicht stört, auf jeden Fall Kontaktlinsen (am besten mit UV Schutz) verwenden. Dann gibts keine  getrübte Sicht und die Rutschpartie kann auch etwas wilder ausfallen. Also los, rein ins Wintervergnügen!

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Die Neue bei uns: Biofinity Multifocal Linse

Cooper Vision hat vor wenigen Wochen eine ganz neue Linse auf den Markt gebracht, die wir natürlich sofort in unser Sortiment aufgenommen haben. Denn sie ist in Sachen Technologie auf dem allerneusten Stand: Die Biofinity Multifocal Kontaktlinse. Multifocale Linsen sind für Menschen gedacht, die unter der so genannten Alterssichtigkeit leiden, also Schwierigkeiten mit dem Sehen sowohl in der Nähe als auch in der Ferne haben. Multifocale Linsen werden deshalb auch Gleitsichtkontaktlinsen genannt.

Bei der neuen Biofinity Multifocal Kontaktlinse garantiert die ausgefeilte Beschaffenheit des sogenannten Aquaform-Materials höchsten Tragekomfort. Die Kontaktlinse bietet beste Sauerstoffdurchlässigkeit bei gleichzeitig höchstem Wassergehalt. Eine besonders hohe Feuchtigkeit der Linse wirkt der altersbedingten Trockenheit der Augen entgegen. Diese Kombination ist eine Wohltat für jedes Auge. Sie fühlt sich so an, also würde man gar keine Linse tragen. Die Kontaktlinse ist deshalb auch für Übernacht-Tragen geeignet.

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Bionische Kontaktlinsen – ein Blick in die Zukunft

Es klingt ein bisschen wie bei Star Trek  & Co – bionische Kontaktlinsen, die Bilder direkt vor dem Auge abspielen. Doch was auch 2011 noch wie ferne Science Fiction klingt, haben Wissenschaftler der Uni Washington und der finnischen Aalto University nach sieben Jahren der Forschung zum Greifen nahe gemacht.

Wie die bionische Linse funktioniert

In Form und Konsistenz unterscheidet sich die Zukunfts-Linse nicht von einer normalen Kontaktlinse. Doch sie ist vollbepackt mit Technik, was auch schon zum ersten Problem führt. Die bionische Linse soll ganz natürlich auf dem Auge sitzen und muss organisch, also verträglich sein. Bei einer Menge integrierter Schaltkreise nicht sehr einfach. Daher arbeiten die Forscher beim Bau der Linse im Nanometer- Bereich.

Auf dem lichtdurchlässigen Display der Linsen sitzt eine Antenne, ein energiespeichernder Stromkreis und eine Leuchtdiode, die auf einem Saphir-Chip befestigt ist. Der Schaltkreis wurde aus grauem Metallstaub auf die Linse gestreut und ist mehrfach isoliert. Was so gewaltig klingt, ist mit dem bloßem Auge aber nicht zu sehen. Zur Vorstellung: Das gesamte Konstrukt ist ungefähr tausendmal dünner als ein menschliches Haar. Getestet wurde die bionische Linse bisher nur an Kaninchen. Diese sahen auch nur die „ein Pixel“ Information . Für die Darstellung von ganzen Bildern sind natürlich viel mehr Pixel nötig. Da das menschliche Auge Bilder, die direkt auf die Netzhaut projeziert werden, nicht scharf wahrnehmen kann, ist eine weitere Linse vonnöten. Die sogenannte Fresnel-Linse, die auf der bionischen Linse direkt aufliegt, sorgt für die richtige Schärfe des projezierten Bildes.

Ein weiteres Problem ist die drahtlose Stromversorgung. Hochfrequenzstrahlen werden von der Antenne aufgefangen und an den Chip abgegeben. Sitzt die Linse auf dem Auge, darf die Stromquelle nur ca. zwei  Zentimeter von der bionischen Linse entfernt sein. Liegt die Linse außerhalb des Auges, dann kann die Stromquelle bis zu einem Meter etfernt sein.

Der Anwendungsbereich

Eine große Bereicherung wäre die Kontaktlinse natürlich für den medizinsichen Bereich. Menschen mit Diabetis könnten ständig ihren Zuckerspiegel kontrollieren. Auch andere körperliche Beeinträchtigungen, wie ein zu schnelles Herz, wären für den Betroffenen sofort wahrnehmbar.  Autofahrer und Piloten könnten sich Routen und Geschwindigkeiten anzeigen lassen. Videospieler hätten die Möglichkeit, noch tiefer und realistischer in die virtuelle Spielewelt einzutauchen. Doch nicht nur Gamer würden von der bionischen Linse profitieren. Ganze Monitore, Fernsher etc. könnten überflüssig werden.

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Die wichtigsten Regeln zum Thema Kontaktlinsen

In vielen Posts haben wir für euch bereits ausführliche Infos rund um das Thema Kontaktlinsen zusammengetragen. Angefangen bei den verschiedenen Arten von Linsen, über die perfekte Reinigung bis hin zum Thema Sport und Kontaktlinsen liefern wir euch ständig neue Fakten :-)

In den Beiträgen haben sich natürlich ein paar grundlegende Regeln zum Umgang mit Kontaktlinsen heraus kristallisiert. Wenn ihr diese beachtet (und in unseren Post genaueres dazu lest), dann seit ihr immer auf der sicheren Seite

Regel 1: Lasst eure Augen in regelmäßigen Abständen von einem Spezialisten untersuchen. Als Faustregel gilt: 2x im Jahr!

Regel 2: Vermeidet das Tragen von Kontaktlinsen bei gereizten Augen. Sind sie rot, jucken oder tränen und es wird nicht besser, dann sucht einen Arzt auf. Auch bei grippalen Infekten solltet ihr auf die Reaktion eurer Augen achten und wenn nötig, auf die Linsen verzichten

Regel 3: Wechselt niemals einfach so euren Linsentyp oder bestellt Kontaktlinsen in einer anderen Stärke. Kontaktlinsen sind Fremdkörper auf eurem Auge. Daher brauchen sie vor dem Tragen  eine proffesionelle Anpassung.

Regel 4: Die richtige Reinigung der Linsen ist das A und O! Sie sorgen für ein angenehmes Tragegefühl, erhalten die Lebensdauer der Kontaktlinsen und schützen vor Augeninfektionen. Auch die richtige Reinigung eurer Hände vor dem Einsetzen und Heraus- nehmen der Linsen ist wichtig.

Regel 5: Das richige Make Up kann eure Schönheit unterstreichen. Doch achtet als Kontaktlinsenträger nicht nur auf die richtige Reihenfolge, sondern auch auf geeignete Kosmetikprodukte.

Regel 6: Ihr wollt auf die Gesundheit eurer Augen nicht verzichten? Dann überschreitet  niemals die angegebene Tragezeit der Kontaktlinsen!

Regel 7: Jedes Augenpaar ist einzigartig. Daher werden Kontaktlinsen für jeden Träger auch   individuell angepasst. Borgt euch daher bitte niemals die Linsen einer anderen Personen   (auch nicht von Verwandten).

Regel 8: Auch wenn manche Angebote im Internet (z.B. Asien) besonders verlockend sind: Greift  immer auf Markenware zurück. Diese wurde ausreichend getestet und die Materialien für unbedenklich befunden! Alles andere kann unvorhersehbare Risiken bergen.

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Kulleraugen wie im Manga

Sie haben viele Namen und immer den gleichen Effekt: Die Circle Lenses oder auch Manga- oder Anime- Linsen verhelfen vielen, meist weiblichen Fans zu sagenhaft großen Augen. Im asiatischen Raum, besonders Japan, dem Heimatland der Animes und Mangas, sind die Linsen schon lange bekannt. Zu uns schwappte der Hype erst so richtig mit dem Video von Lady Gaga zum Song „Bad Romance“ herüber. Auch wenn im Video eine entsprechende Computerbearbeitung erst die riesen Kulleraugen zum Vorschein brachten – Circle Lenses sind begehrt.

Was sind Circle Lenses ?

Bereits bei dem Wort Circle Lenses sträuben sich vielen Optikern und Augenärzten die Nackenhaare – und das nicht ganz zu Unrecht. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA, sind die Kontaktlinsen sogar verboten. Nur mit einem entsprechenden Rezept dürfen sie geordert werden. So weichen viele Fans natürlich auf das Internet und damit auf Lieferanten aus Asien aus.

Die farbigen Kontaktlinsen haben abgedunkelte Ränder, mit denen die Iris optisch vergrößert wird. Doch nicht nur das macht sie besonders, sondern auch ihre Größe. Bis zu einem Durchmesser von 14 Millimeter gelten die Anime-Linsen als eher unbedenklich (vorrausgesetzt man achtet auch hier auf entsprechende Pflege und Tragezeiten). Problematisch wird es mit den sogenannten Hyper Size Linsen, die einen Durchmesser von bis zu 16,5 Millimeter haben. Problem: Je mehr Fläche des Auges von den Circle Lenses bedeckt wird, destso schlechter kann es mit dem nötigen Sauerstoff versorgt werden. Da die meisten dieser Linsen als Jahreslinsen verkauft werden, sind sie oft dicker als Monatslinsen und weisen somit eine geringere Sauerstoffdurchlässigkeit auf. Folgen können neben Entzündungen der Hornhaut auch die Bildung neuer Blutgefäße sein, die den Sauerstoffmangel ausgleichen sollen. Dies wiederum kann zur Veränderung und damit auch Schädigung der Hornhaut führen. Einige Ärzte warnen sogar vor einer Gefahr der Erblindung. Ein weiteres Problem ist die oft fehlende Qualitätskontrolle. Die gängigsten Manga-Linsen kommen aus dem asiatischen Raum und unterliegen in der Regel nicht den strengen Qualitätskontrollen, wie andere medizinische Produkte, die nach Deutschland importiert werden.

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Der Mythos um die Karotte

Wer kennt ihn nicht, den Witz mit dem Hasen ohne Brille dank Karotten – Doch sind Karotten wirklich das Mittel gegen Sehschwäche? Alles rund um das orangene Gemüse und seine Wirkungen erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was ist drin in den Karotten?

Beta Carotin ist das Zauberwort. Der Pflanzenwirkstoff verleiht der Möhre nicht nur sein leuchtendes Orange, sondern ist auch eine Vorform des Vitamins A, welches essentiell für unsere Augen ist. Doch nicht nur unsere Sehfunktion, auch das Wachstum, die Haut und die Abwehr von Infektionen werden durch Vitamin A positiv beeinflusst. Beta Carotin verdankt seinen Namen der Tatsache, dass in keinem anderen Gemüse mehr davon enthalten ist, als in Karotten. In Verbindung mit Fett kann unser Körper das wichtige Vitamin sogar selbst herstellen. Daher wird es auch oft als Provitamin A bezeichnet. Wer sich das wertvolle Beta-Carotin  einverleiben möchte, sollte beachten, dass der Wirkstoff ohne genügend Fett nur schwer aus den pflanzlichen Zellen zu lösen ist. Daher solltet ihr, statt auf rohen Möhrchen zu kauen, das Gemüse zerkleinern und zusammen mit ein wenig Öl oder Fett (z.B. in Form eines Salats) verzehren.

Wie wirkt Vitamin A?

Als erstes sei gesagt: Vitamin A oder Beta Carotin kann euch nicht von einer Sehschwäche heilen. Es ist aber ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung. Das Provitamin A (entsteht aus Beta Carotin) wird auch Retinol genannt. Es kommt in den Stäbchen zum Einsatz, mit denen wir hell und dunkel sehen können. Dort wird es auch zum Sehpurpur umgewandelt. Bei Lichteinstrahlung zerfällt dieses und löst ein elektronisches Signal aus, welches wiederum den Sehreiz in unserem Gehirn anregt.

Wo sind Beta Carotin und Vitamin A noch enthalten?

Wer Karotten nicht unbedingt zu seiner Leibspeise zählt, kann aufatmen. Beta Carotin und Vitamin A ist auch in anderen Lebensmitteln enthalten. Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Feldsalat, Bohnen , Grünkohl oder auch in  Butter, Eigelb, Leber und in Meeresfischen ist besonders viel Vitamin A enthalten. Beta Carotin findet man in Früchten wie Nektarinen, Aprikosen oder Honigmelonen.

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Der Tränenfilm – Wunder der Natur

Fast jeder hat sie schonmal vergossen: Tränen. Auch der Begriff Tränenfilm ist vielen Trägern von Kontaktlinsen schon mal untergekommen. Dieses ausgeklügelte System von Mutter Natur ist wichtig für unbeschwertes Tragen von Linsen. Daher wollen wir euch dessen Funktionsweise nicht vorenthalten.

Auf eurem Tränenfilm schwimmen die Linsen. Dieser Film besteht aus der Tränenflüssigkeit, der das vordere Auge (genauer den vorderen Augapfel) bedeckt.  Drei Schichten des Tränenfilms (er wird in den Tränendrüsen produziert), nämlich die Fettschicht, die wässrige Schicht und die Schleimschicht, erfüllen eine Reihe von Funktionen. Natürlich schützt er das Auge vor dem Austrocknen (genauer die Binde- und Hornhaut). Er ist eine Art Schmiermittel für das Augenlid, das sonst ungepuffert über das Auge reiben würde. Er spült außerdem Fremdkörper heraus, trägt Abwehrzellen in sich, die Infektionen verhindern sollen, unterstützt den Stoffwechsel (Sauerstoffaustausch) und versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen. Die Tränen laufen über eure Augenwinkel und Tränenwege und rinnen dann in die Nasenhöhlen ab.

Störungen der Tränenproduktion oder die Veränderung der Zusammensetzung können zu einem unangenehmen Brennen, Tränen oder Trockenheitsgefühl führen. Hierfür gibt es verschiedenste Ursachen, von denen wir ein paar für euch zusammengestellt haben.

  1. Umwelteinflüsse wie trockene oder verrauchte Luft, Klimaanlagen, Rückstände von Kosmetika oder Cremes und auch das Ozon
  2. Langes Starren auf den PC, da oft das Blinzeln vergessen wird (genauere Infos zum Arbeiten am PC im Post „Kontaktlinsen und Computer – Eine unmögliche Symbiose?)
  3. Chronische Erkrankungen wie Allergien oder Neurodermitis
  4. Regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie Adrenalin, Antihistaminika oder auch Antibabypille können zu einer verminderten Tränenbildung führen
  5. Ein Mangel an Vitaminen wie z.B. Vitamin A, der häufig im Alter vorkommt und durch eine ausgewogene Ernährung (Milch, Gemüse) ausgeglichen werden kann. Auch ein Mangel an Zink ( zu finden in Fleisch, Milchprodukten, Schalentieren oder Fleisch) und Kalium (enthalten in Getreide, Gemüse und diversen Früchten) kann zu Störungen des Tränenfilms führen.
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Schleier auf den Linsen – Die Ursachen

Vielen von Euch werden sie schon einmal begegnet sein – Schleier (auch Nebelsehen genannt), die sich plötzlich über die Kontaktlinsen legen und ein klares Sehen unmöglich machen. Dieser Effekt kann auch eintreten, obwohl man schon seit Jahren Träger von Kontaktlinsen ist. Ein paar mögliche Ursachen für das Nebelsehen haben wir für Euch zusammengefasst.

Ablagerungen

Eine der häufigsten Ursachen für eine Schleierbildung ist eine verschmutzte Oberfläche der Linsen. Häufig kommen hierfür Handcremes, cremige Handseifen oder rückfettende Seifen in Frage. Achtet einfach drauf, welche Seife oder Creme Ihr nutzt, bevor Ihr die Kontaktlinsen einsetzt. Eine gute Alternative sind z.B. antibakterielle Waschgels. Auch das falsche auftragen von Make Up oder die Nutzung von Haarsprays kann schuld sein (Tipps dazu im Blogbeitrag „Schau mir in die Augen Kleines“ http://bit.ly/hzXOE4)

Nachbenetzungstropfen

Bei trockenen Augen (z.B. durch Klimaanlagen oder das lange arbeiten am Computer) helfen Nachbenetzungstropfen besonders gut. Doch auch diese kleinen Helferlein können zu einer Schleierbildung führen. Daher solltet Ihr unbedingt daruf achten, dass der Hyaluron-Anteil der Tropfen unter 0,18 Prozent liegt.

Pflegemittel

Wenn Ihr den hohen Tragekomfort Eurer Linsen erhalten wollt, dann ist die richtige Pflege der Kontaktlinsen ein absolutes Muss. Doch nicht jedes Pflegemittel ist für jeden Typ Linse geeignet. Wollt Ihr also z.B. das Pflegemittel wechseln, lest vorher die Gebrauchsanweisung oder fragt einfach Euren Spezialisten für Kontaktlinsen, wie z.B. Alina und ihr Team.

Tragezeiten

Immer wieder weisen wir Euch darauf hin, dass die vorgeschriebende Tragezeit der Linsen nicht überschritten werden soll. Neben diversen Schäden an der Hornhaut ist auch das Nebelsehen eine Folge zu langer Tragezeite. Grund: Im Laufe der Zeit verändert sich natürlich die glatte Oberfläche. Verschleißerscheinungen treten ein, die z.B. zu einer mangelnden Benetzung der Linsen oder einer fehlerhaften Streuung des Lichts führen können, die dann als Schleier wahrgenommen werden.

Unverträglichkeit

Auch wenn man bereits seit vielen Jahren auf das gleiche Produkt zurückgreift, kann sich eine plötzliche Unverträglichkeit einstellen. Ursache dafür können Umwelteinflüsse sein. Bei Frauen kann dies z.B. während der Schwangerschaft oder der Einnahme einer neuen Anti-Baby-Pille auftreten. Ein Symptom dieser Unverträglichkeit kann die Bildung von Schleiern sein. Der Wechsel zu anderen Kontaktlinsen kann also das Problem bereits beseitigen.

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Nachtlinsen – Gesundes Sehen über Nacht

Viele Menschen mit einer Sehschwäche fühlen sich mit einer Brille unwohl, empfinden sie als störend oder fühlen sich einfach unattraktiv. Natürlich raten wir dann zur Alternative Kontaktlinsen. Aber auch die können zu Unverträglichkeiten führen oder werden als störend empfunden. Der einzige Ausweg scheint nun eine Laser-OP. Was viele nicht wissen: Es gibt noch einen zweiten Weg – die Nachlinsen oder auch Orthkeratologie- bzw. Ortho-K-Linsen genannt. Sie werden über Nacht getragen, um am Tag auf jegliche Sehhilfen zu verzichten.

Wer kann sie tragen?

Seit fast 30 Jahren kommen die Linsen besonders in den USA zum Einsatz und ihre Wirkung und Beschaffenheit hat sich natürlich weiterentwickelt. Trotzdem können die Ortho-K-Linsen nur bestimmte Sehschwächen temporär beseitigen. Bei schwacher Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit bis ca. -5.00 Dioptrien und einer leichten Hornhautverkrümmung ist eine Korrektur möglich. Bei folgenden Fehlsichtigkeiten ist ein Einsatz der Nachtlinsen nicht möglich: Starker Kurzsichtigkeit, enormer Weitsichtigkeit, Erkrankungen der Hornhaut wie z.B. der Keratokunus (Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut) und bei Veränderungen der Augenform, sowie stark trockenen Augen und Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes.

Wie wirken die Nachtlinsen?

Wie ihr Name schon sagt, werden diese harten (formstabilen) Kontaktlinsen über Nacht während des Schlafes getragen. Durch eine besondere Rückflächengeometrie bringen sie die Hornhaut temporär in eine andere Form. Somit kann die Fehlsichtigkeit zeitweise (bis zu 16 Stunden nach entfernen der Linsen) behoben werden. Möglich ist dies durch die Rückfront der Ortho-K-Linsen. Wie „normale“ Kontaktlinsen liegen auch sie parallel zur Hornhaut auf. Allerdings gibt es im Zentrum und im Randbereich der Nachtlinsen Hohlräume, die in einem genau abgemessen Abstand zur Hornhaut liegen. Es wird behutsam Druck auf die Vorderschicht der flexiblen Hornhaut ausgeübt und die Hohlräume der Kontaktlinsen werden aufgefüllt. Das Zentrum der Hornhaut wird dadurch flacher (bis zu 30 Mikrometer ) und eine „normale“ Bündelung und Brechung der Lichtstrahlen auf der Netzhaut kann erzielt werden. Ein positiver Effekt kann sich bereits nach der ersten Nacht einstellen. Allerdings ist gerade in der Anfangszeit mit leichten Schwankungen der Sehstärke zu rechnen und man sollte nicht auf die Mitführung einer Brille etc. verzichten. Eine vollständige Beseitigung der Fehlsichtigkeit (natürlich nur bis zu 16h am Tag) stellt sich nach etwa drei bis fünf Nächten Tragezeit ein. Die auftretenden Sehschwankungen hören nach ca. zwei bis vier Wochen auf.

Achtung: Wie auch bei anderen Kontaktlinsen müssen die Ortho-K-Linsen von einem Profi angepasst werden. Außerdem sind gerade in der ersten Zeit fast wöchentliche Kotrollen nötig.

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Wenn Kontaktlinsen wandern

Ein Mythos, der sich noch immer hartnäckig hält: Die Kontaktlinsen sind hinter die Augäpfel gerutscht und verschwinden in den Weiten Eures Gehirns! Lasst Euch gesagt sein: Das ist totaler Blödsinn und anatomisch gesehen unmöglich. Grund: Das Auge wird durch die Bindehaut begrenzt, die wie eine Barriere fungiert und den Rest abschottet.

ABER: Eure Linsen können unter dem Oberlid landen. Das ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl, sondern fordert oft Geschick, um die Kontaktlinse von da wieder hervorzuholen.

Tipps und Tricks

Es gibt gleich mehrere Methoden, mit denen Ihr Eure Linsen wieder zum Vorschein bringen könnt. Wir haben Euch die besten zusammengestellt.

Methode1: Träufelt Euch ausreichend Nachbenetzungstropfen oder Pflegemittellösung (Achtung, Warnhinweise zwecks Verträglichkeit beachten! ) in Euer Auge. Bitte verzichtet auf  Wasser! Jetzt schließt Ihr das Auge und reibt die Kontaktlinse, die unter dem Oberlid sitzt, Richtung Nasenspitze. Wenn Ihr das Auge wieder öffnet, müsstet Ihr sie ganz einfach entfernen können.

Methode 2: Auch hier tropft Ihr Nachbenetzungstropfen oder Pflegemittellösung in Euer Auge. Jetzt richtet Ihr den Blick so weit wie möglich nach unten, ohne dabei den Kopf zu bewegen. Lasst das Auge offen und übt nun leichten Druck auf das Oberlid aus. Somit haltet Ihr die Kontaktlinse fest und könnt nun den Blick nach oben richten. Löst den Finger vom Oberlid und schaut wieder nach unten. Mit dieser Bewegung (die Ihr auch mehrmals hintereinander machen könnt) rutscht die Linse wieder in die richtige Position.

Methode 3: Stellt Euch vor den Spiegel und legt den Kopf in den Nacken. Jetzt seht mit den Augen soweit wie möglich nach unten. Nun schiebt Ihr das Oberlid nach hinten und habt damit eine gute Sicht auf den Augapfel. So könnt Ihr Eure Linse mit zwei Fingerkuppen besser entfernen.

Sollte keine der Methoden helfen und die Kontaktlinse bleibt weiter unter dem Oberlid verschwunden, dann könnt Ihr so auch schlafen gehen. Spätestens am nächsten Morgen sitzen die Linsen wieder an Ort und Stelle.

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